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Auszeichnung

Ars-Viva-Gewinner stehen fest

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergibt den Ars-Viva-Preis 2016 an Flaka Haliti, Hanne Lippard und Calla Henkel & Max Pitegoff

24.04.2015

Flaka Haliti beschäftigt sich in ihren medienanalytischen Arbeiten mit Grenzen – zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen, Mann und Frau, kollektiven und individuellen Erfahrungen. Die 1982 in Pristina geborene Künstlerin vertritt in diesem Jahr auch die Republik Kosovo auf der Venedig Biennale.

Hanne Lippards zentrales Ausdrucksmittel ist die Stimme. Für ihre Videos, Tonstücke und Performances greift die Künstlerin, die 1984 in England geboren wurde und in Norwegen aufwuchs, auf Literatur wie auf Alltagsprache zurück.

Die US-Künstler Calla Henkel & Max Pitegoff (Jahrgang 1988 bzw. 1987) realisieren in dem von ihnen gegründeten New Theater in Berlin Inszenierungen mit befreundeten Künstlern, Autoren, Musiker und Schauspielern. In ihren fotografischen Arbeiten rücken sie das Soziale und Private in den Fokus, beleuchten die Konventionen hinter avantgardistischen Lebensstilen. Zum Berliner Gallery Weekend zeigen die Künstler ihre Arbeiten in der Galerie Isabella Bortolozzi (ausführliches Porträt in der aktuellen Monopol).

Der Ars-Viva-Preis wird seit 1953 jährlich an junge, in Deutschland lebende Künstler vergeben. Er ist mit drei Ausstellungen an Museen im In- und Ausland, der Herausgabe eines zweisprachigen Katalogs und einer Künstleredition verbunden. Zudem erhalten die Künstler ein Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro. (monopol)

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