15.01.2010 - 06.03.2010

Media in Transition II

Chris Jones, "Upon the end of your feral....", 2009, Magazine, book and poster images, board, wood, wire, UV filter varnish, 112 x 224 x 72 cm, courtesy Hamish Morrison Galerie, Berlin
Chris Jones, "Upon the end of your feral....", 2009, Magazine, book and poster images, board, wood, wire, UV filter varnish, 112 x 224 x 72 cm, courtesy Hamish Morrison Galerie, Berlin

"Die Hamish Morrison Galerie freut sich die Ausstellung Media in Transition II präsentieren zu können. Neben neuen Werken der Künstler Tom Gallant (GB), Chris Jones (GB), Stefan Kübler (DE)und Jón Laxdal (IS), die bereits im ersten Teil der Ausstellung dabei waren, werden Werke von Roland Fuhrmann (DE), Peter Madden (NZ), Daniel Medina (VE), Carmen Perrin (BO), Javier Pinon (USA), Jörg Scheibe (DE)und Fabian Seiz (AT) zu sehen sein.

Gemeinsamer Nenner dieser Ausstellung ist das Ausgangsmaterial: bedrucktes Papier. Dieses Papier wird collagiert, geschnitten, modelliert, montiert, ausgestanzt, fotografiert. Es handelt sich meist um Reste, Abfallprodukte unserer Alltagskultur: Fahrscheine, Formulare, Gebrauchsanweisungen, Etiketten, Lebensmittel- und Eintrittskarten, Anzeigen, Verpackungsmaterialien und Zeitungsausschnitte, Abbildungen aus Pornomagazinen, Poster, Zeitschriften, Landkarten.
Vor der Bearbeitung steht jedoch das Sammeln. Dieses, zunächst absichtslose Vergnügen am gefundenen Ding, am objet trouvé, am Sammeln von anregendem Ausgangsmaterial haben viele Künstler des 20. Jahrhunderts geteilt. Es wird zurückgegriffen auf eine Elementarerfahrung, wie wir sie von der menschlichen Entwicklungsstufe der Sammler kennen und wie sie wohl jedes Kind auch heute noch irgendwann durchläuft.

In die Werke selbst werden buchstäbliche Trümmer der Empirie, also Wirklichkeitsfragmente - auf welche der Künstler/ die Künstlerin bei der Entstehung meist keinen Einfluß hatte und die er/sie unter Umständen völlig unverändert übernimmt eingebracht. Streng genommen handelt es sich hier auch um eine Form der Arbeitsteilung. Die Bildfläche bricht auseinander; Stücke der Außenwelt, Inseln einer anderen Realität treten in Kontrast zur Subjektivität des Künstlers. Zugleich problematisiert der Künstler/ die Künstlerin damit die eigene Funktion sowie die der Kunst überhaupt."
(Quelle: Hamish Morrison Galerie)

 
Hamish Morrison Galerie
courtesy Hamish Morrison Galerie, Berlin

Hamish Morrison Galerie

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10969 Berlin

Tel: +49 (0) 30 / 280 405 77

Fax: +49 (0) 30 / 280 418 98

Web: http://www.hamishmorrison.com

Öffnungszeiten

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